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Geschichte des Ortsverbands Schweinfurt

Die Geburtsstunde des Ortsverbandes und damals auch der Geschäftsstelle Schweinfurt schlug am 12. Januar 1953. Unter Carl Fries, dem ersten Geschäftsführer, versammelten sich 6 Männer am Stammtisch des "Grünen Baums", um den Ortsverband ins Leben zu rufen. Diese Helfer waren: August Cordier, Ernst Dorband, Otto Schilling, Fritz Raab, Heinz Henkelmann und Hans Schneider.Otto Schilling wurde zum Ortsbeautragten benannt.

Der Aufbau war ein ebenso steiniger Weg, wie er den meisten damals gegründeten Ortsverbänden bevorstand. Als Werkzeug standen Schubkarren, Spaten, Haken und ein Fahrrad zur Verfügung. Das Nebenzimmer vom "Grünen Baum" musste als "Unterkunft" seine Dienste tun. Den ersten praktischen Einsatz leistete man 1955 bei einem Hochwasser in Marktsteinach. Nach langem Suchen konnte man im September 1956 in der alten Panzerkaserne einen provisorischen Raum einrichten.

Im Jahre 1962 hatte man endlich eine geeignetere Unterkunft gefunden. Es war der ehemalige Bauhof am Oberen Marienbach, ein ehemaliger Pferdestall dessen Räume nun den Bedürfnissen entsprechend hergerichtet wurden. Der Helferstand war auf etwa 30 aktive Helfer angewachsen. Nicht vergessen soll man auch den damaligen Oberbürgermeister Georg Wichtermann, der viel für den Aufbau des Ortsverbandes getan hat.

Im Jahre 1965 fand erneut ein Wechsel im OV statt: Karl Hoffritz löste Otto Schilling ab und wurde neuer Ortsbeauftragter. Mehr Geräte standen zur Verfügung und dann auch ein VW-Bus. Der Ausbildungsstand der Helfer wuchs. Erster Ausbildungsleiter wurde Heinz Henkelmann. Die theoretische Ausbildung wurde durch die praktische Mitarbeit bei Sprengungen, die von Karl Hoffritz erfolgten, vertieft. Ende des Jahres 1969 kam es zum Wechsel in der Geschäftsführung. Carl Fries trat in den Ruhestand und Günter Theinert wurde neuer Geschäftsführer. Die Zahl der Helfer erhöhte sich rasch, schon deshalb, da nach dem Katastrophenschutzgesetz im THW verpflichtete Helfer vom Wehrdienst freigestellt werden konnten. Außerdem erfolgte eine schlagartige Aufstockung von Geräten und Fahrzeugen. Neuer Ortsbeauftragter wurde 1975 Manfred Koller, der Karl Hoffritz nach 10jähriger Tätigkeit ablöste.

Unter seiner Regie wurden die Planung und der Bau der neuen Unterkunft konkret verfolgt und schließlich auch verwirklicht.

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